SV Herz Ass eV.


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Satzung

Impressum

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Satzung des Schützenvereins Herz Ass


1) Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

a) Der Verein führt den Namen Schützenverein Herz Ass und hat seinen Sitz in 85375 Neufahrn. Gründungsjahr: 07.09.1957

b) Das Geschäftsjahr endet mit dem 30. November jeden Kalenderjahres.

c) Er ist eingetragener Verein im Sinne des § 21 BGB beim Amtsgericht Freising unter Nr. VR 581


2. Zweck und Aufgaben des Vereins

a) Der Verein hat den Zweck, den Schießsport zu pflegen und zu fördern. Durch Förderung des Schützenwesens der Allgemeinheit zu dienen und die Jugend für diesen Sport zu begeistern.

b) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist gemeinnützig. Er erstrebt keinen Gewinn (event. Überschüsse werden ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet). Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Nur tatsächliche Ausgaben im Interesse des Vereins werden ersetzt.

c) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des bay. Sportschützen- und des deutschen Schützenbundes.

d) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

e) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

f) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


3. Mitgliedschaft

a) Jede Person mit gutem Leumund ist aufnahmefähig. (Mindesalter 8 Jahre)

b) Der Verein besteht aus Jugendlichen, ordentlichen und Ehrenmitgliedern.

c) Zu Ehrenmitgliedern dürfen nur Personen ernannt werden, die in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes. Diese muß mit einer ¾ Stimmenmehrheit von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder und sind in den Ausschußsitzungen stimmberechtigt und von Beitragsleistungen entbunden.

d) Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die am 01.01. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.

e) Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 01.01. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie sind in der Mitgliederversammlung nur in Sachen der Jugendarbeit stimmberechtigt. Ihr Vertreter ist der Jugendsportleiter.


4. Beginn und Ende der Mitgliedschaft

a) Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag zu erstellen. Über diesen entscheidet das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit. Wird die Aufnahme abgelehnt, so kann der Antragsteller dagegen Berufung beim Gesellschaftsausschuß einlegen. Dieser entscheidet entgültig mit einfacher Stimmenmehrheit.

b) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder durch Ausschluß.

c) Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Sie ist jederzeit möglich. Alle Ansprüche gegen den Verein erlöschen. Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen und Spenden sind ausgeschlossen.

d) Der Ausschluß erfolgt, wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung den Jahresbeitrag nicht entrichtet hat. Bei grobem oder wiederholten Verstoß gegen die Satzung oder den Interessen des Vereins. Wegen unehrenhaften, unsportlichem oder unkameradschaftlichem Verhalten innerhalb des Vereinslebens. Aus sonstigen, schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin betreffenden Gründen.

e) Über den Ausschluß, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit.

f) Der Ausgeschlossene hat das Recht, innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Zugang des Ausschließungsbescheides, schriftlich beim Gesellschaftsausschuß Einspruch zu erheben. Die hierbei gefällte Entscheidung ist entgültig.

g) Mit dem Austritt oder Ausschluß erlöschen alle Ansprüche des Mitglieds gegen den Verein und das Vereinsvermögen. Freiwillige Spenden werden nicht zurückerstattet.

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5. Rechte und Pflichten der Mitglieder

a) Alle Jugendlichen und ordentlichen Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, dem Vorstand Vorschläge zu unterbreiten, die Übungsräume des Vereins unter Beachtung der Schießordnung und sonstigen Anordnungen zu benutzen, Vorschläge zur Aufnahme neuer Mitglieder zu machen.

b) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern, das Vereinseigentum fürsorglich und schonend zu behandeln und den Verein nach Außen angemessen zu vertreten.

c) Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

d) Alle Beiträge, Einnahmen, Zinsen und andere Mittel des Vereins, werden ausschließlich zur Erreichung des §2, Vereinszweck, verwendet.


6. Gebühren und Beiträge

a) Die Aufnahmegebühr wird vom Gesellschaftsausschuß festgelegt. Das Vereinsabzeichen wird zum Selbstkostenpreis abgegeben.

b) Die Standgebühr und der Jahresbeitrag werden von der Mitgliederversammlung festgelegt, dabei wird für jugendliche Mitglieder eine Ermäßigung berücksichtigt.

c) Wehrpflichtige und Ersatzdienstleistende sind jahresbeitragsfrei.

d) Das Schützenmeisteramt hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit, die Aufnahmegebühr bzw. den Jahresbeitrag ganz oder teilweise zu erlassen, zu stunden oder Ratenzahlung zu bewilligen.

e) Bei Aufnahme in den Verein während des laufenden Geschäftsjahres sind die Beiträge anteilsmäßig zu entrichten. Aufgeteilt in ¼ Jahresbeiträge zuzüglich Versicherung.

f) Der Jahresbeitrag ist bis zum 15.12. für das nächste Geschäftsjahr zu entrichten. Der Beitrag ist eine Bringschuld. Alle Neumitglieder sind verpflichtet, eine Bankeinzugserklärung zu unterzeichnen.


7. Organe des Vereins

a) Das Schützenmeisteramt.

b) Der Gesellschaftsausschuß.

c) Die Mitgliederversammlung.


8. Das Schützenmeisteramt

a) Das Schützenmeisteramt besteht aus vier Schützenmeistern und übt seine Tätigkeiten ehrenamtlich aus.

b) Das Schützenmeisteramt führt die inneren Angelegenheiten unter Vorsitz des 1. Schützenmeisters. Dieser oder der 2. Schützenmeister vertritt nach § 26 BGB die Gesellschaft nach außen, jeder vertritt einzeln. Das Schützenmeisteramt führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

c) Der dritte Schützenmeister hat die Funktion des Schriftführers.

d) Der vierte Schützenmeister hat die Funktion des Kassiers. Er verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.

e) Im Innenverhältnis gilt folgende Regelung: Zum Abschluß von Rechtsgeschäften, die den Verein mit nicht mehr als dreihundert Mark belasten, ist der 1. oder 2. Schützenmeister selbständig befugt. Der Abschluß von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als dreihundert Mark belasten, bedarf es der Zustimmung des Kassiers bzw. des Schützenmeisteramt.

f) Das Schützenmeisteramt wird auf vier Jahre (in geheimer Wahl) von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Das Schützenmeisteramt entscheidet in allen Sitzungen mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Schützenmeister. Über den Verlauf der Sitzung ist Protokoll zu führen.

g) Bei Ausscheiden eines Schützenmeisters haben die übrigen Schützenmeister das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

h) Auf Einladung des 1. Schützenmeisters tritt unter seinem Vorsitz der Gesellschaftsausschuß Gesellschaftsausschusses bei Aufnahme oder Entlastung der Gesellschaft, An- oder Verkauf von Sportgeräten, Inventar und dergleichen, Aufstellung des Jahresetats und der Berufungskommission.


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8. Der Gesellschaftsausschuß

a) Der Gesellschaftsausschuß setzt sich aus dem Schützenmeisteramt, dem 1. Sportleiter und seinem Vertreter, dem 1. Jugendsportleiter und seinem Vertreter, dem 2. Kassier, dem 2. Schriftführer (glz. Vergnügungswart), den Kassenprüfern und den Ehrenmitgliedern zusammen.

b) Er wird auf vier Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Gesellschaftsausschuß ordnungsgemäß gewählt ist.

c) Der Schießbetrieb untersteht dem jeweiligen zuständigen Jugend- und Sportleiter und ihren Vertretern. Ihnen untersteht auch die Wartung und Pflege der Sportgeräte, des Inventars und der Übungsräume.

d) Der Gesellschaftsausschuß faßt die Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Schützenmeister oder bei dessen Abwesenheit seinem Stellvertreter einberufen werden. Der Gesellschaftsausschuß ist beschlußfähig wenn wenigsten sechs Ausschußmitglieder und zwei Schützenmeister anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Über den Verlauf der Sitzung ist ein Protokoll zu erstellen. Stimmen könnendelegiert werden, dies ist aber dem Protokoll schriftlich beizufügen.

9. Die Mitgliederversammlung

a) Die ordendliche Mitgliderversammlung ist einmal jährlich durch das Schützenmeisteramt einzuberufen.

b) Eine außerordendliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn die Zwecke des Vereins es erfordern oder 1/3 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beim Schützenmeisteramt einen Antrag stellen.

c) Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen.

d) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.


10. Aufgaben der Mitgliederversammlung

a) Die Wahl des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses.

b) Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes der Vorstandschaft, den Prüfbericht der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung der Vorstandschaft.

c) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

d) Festsetzung der Beitrags- und Standgebühren.

e) Beschlußfassung über Satzungsänderungen.

f) Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins.


11. Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

a) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Schützenmeister. Bei seiner Verhinderung ein von ihm bestellter Vertreter.

b) Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen Mitglieder gefaßt. Hierfür ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen.

c) Die Beschlußfassung erfolgt durch Handzeichen, soweit nicht gesetzlichen Bestimmungen, die Satzung oder der Gesellschaftsausschuß dies nicht gestatten.

d) Die Wahl des Schützenmeisteramtes erfolgt geheim.

e) Satzungsänderungen können nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Änderung der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben. Ein Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer 2/3 Mehrheit der erschienen Mitglieder.

12. Ehrungen

a) Nach 15-jähriger Vereinszugehörigkeit wird das silberne Vereinsabzeichen verliehen.

b) Nach 25-jähriger Vereinszugehörigkeit wird das silberne Vereinsabzeichen mit Aufschrift und Urkunde verliehen.

c) Nach 50-jähriger Vereinszugehörigkeit wird das silberne Vereinsabzeichen mit Eichenlaub und Urkunde verliehen.

d) Das goldene Vereinsabzeichen wird erst ab dem 60. Lebensjahr, zu runden Geburtstagen verliehen. (Auf Vorschlag des Gesellschaftsausschusses, wobei der Geehrte außerordendliche sportliche Leistungen oder langjährige Verdienste um den Verein erbracht haben muß.)

e) Ehrenmitglieder erhalten die Vereinsehrennadel mit Urkunde.

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13. Auflösung des Vereins

a) Der Verein ist als aufgelöst zu betrachten, wenn nurmehr sechs Mitglieder vorhanden sind. In diesem Fall ist das vorhandene Inventar zu veräußern und der Erlöß mit dem vorhandenen Kassenbestand zu vereinigen.

b) Mit Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist der Barbestand dann der örtlichen Gemeindeverwaltung zu übergebe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, bevorzugt für den Schießsport, zu verwenden hat. Wenn sich in dieser Zeit der Verein erneut gründet, ist das Vermögen, nach erlangen der Gemeinnützigkeit durch den wiedergegründeten Verein an diesen zurückzugeben.

c) Die Fahne der Gesellschaft ist dem Gemeindearchiv zu übergeben und verbleibt dort solange, bis sich der Verein neu gebildet hat.

d) Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

e) Zur Abwicklung der Auflösung werden drei Liquidatoren bestimmt.


14. Haftungsbeschränkung

a) Die Haftung für Vertragsschulden gegen Dritte beschränkt sich auf den Anteil der Mitglieder am Vereinsvermögen.

b) Es haften aus einem Rechtsgeschäft, das einem Dritten gegenüber vorgenommen wird, der Handelnde persönlich, handeln mehrere, so haften sie als Gesamtschuldner.


Diese geänderte und erweiterte Satzung wurde bei der 1. ordentlichen Mitgliederversammlung am 11.11.1994 im Vereinslokal, Hotel Gumberger beschlossen.


gez. Josef Adler für die Mitgliederversammlung

(1. Schützenmeister)


gez. Albert Eschlwech _____________________________

(2. Schützenmeister)



gez. Hilde Pflügler _____________________________

(1. Schriftführerin)


gez. Aigner Sonja _____________________________

(1. Kassier)


Neufahrn, den 11.11.1994

























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